Traditionelle chinesische Medizin

 

Die Diagnostik der chinesischen Medizin erfolgt nach einer ausführlichen Befragung und Untersuchung sowie Puls- und Zungendiagnose. 

 

 

 

In der TCM gibt es verschiedene Therapiesäulen:

Leben ist Bewegung. Die Lebenskraft heißt auf chinesisch Qi . Das Qi zieht gemäß
der traditionell chinesischen Medizin auf Energiebahnen, den Meridianen durch
den Körper. Gesundheit basiert auf freiem Fluss des Qi.

 

Störungen des Qi Flusses können mit Hilfe der auf den Energiebahnen (Meridianen) liegenden Akupunkturpunkten behandelt werden.

 

Chinesische Arzneimitteltherapie

Hier werden Heilpflanzen eingesetzt (Blätter, Blüten, Wurzeln, Rinden), selten auch mineralische oder tierische Substanzen (z.B. bestimmte Muschelschalen).

Die Arzneimittel werden als Kombination in einer „Rezeptur“ verordnet.  Sie werden entweder als Abkochung (Dekokt) oder Granulate (Instantpulver) eingenommen.

Die Indikationsliste reicht von chronischen Schmerzen, Allergien, Hautkrankheiten bis zu psychischen und gynäkologischen Erkrankungen. (siehe Indikation)

Eine ausgewogene Ernährung entsprechend den individuellen Bedürfnissen ist für das allgemeine Wohlbefinden sehr wichtig. Lebensmittel sind milde aber wichtige Therapeutika. Eine Ernährungsberatung und Umstellung nach der chinesischen Diagnose ist häufig sinnvoll und notwendig. Hier gibt es keine allgemeingültigen Regeln, sondern entsprechend der Diagnose individuelle Empfehlungen.

 

Die Lebenspflege (yangsheng) gibt darüber hinaus eine Vielzahl wichtiger Lebenshilfen, die zu einem langen, gesunden, erfüllten Leben verhelfen.

In China werden im Rahmen von Yangsheng Qigong und Taichi praktiziert.

Zur Leibespflege dienen auch andere Disziplinen wie Yoga und verschiedene Entspannungs- und Meditationsarten.